scheitern ist.

April 21, 2016 by · Leave a Comment
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S C H I  T N    S T.

Feature von

Rilo Chmielorz

im gewöhnlichen nhd. gebrauch wird das wort nur in dem eben angegebenen sinne angewendet: das schiff scheitert, navis naufragium facit. Stieler 1750;

wie wenn ein schiff sich scheitert an den klippen. A. Gryphius 2, 114. 

web-scheitern-klein klien

Schon mal das Gift des Scheiterns in den Adern gespürt, wenn man unbedingt etwas erreichen will, dann komplett Schiffbruch erleidet und sich in einem Meer von zerborstenen Holzscheiten wieder findet? Klar, denn was das Scheitern betrifft, sind doch eigentlich alle Experten.

Rilo Chmielorz inszeniert einen akustischen Schiffbruch. Und so fliegen dem Hörer zunächst die O-Ton-Fragmente um die Ohren wie die Holzscheite dieses im Zerbersten begriffenen Schiffes, um sich erst ganz allmählich zu etwas Eigenem zu fügen. Eine fragile Angelegenheit.

„Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“ – Becketts Credo der Moderne. Scheitern ist. Nicht mehr und nicht weniger.

SWR2 Feature am Sonntag

So, 1.5. 2016

14.05 Uhr

 

 

 

forgotten cities

April 15, 2016 by · Leave a Comment
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Die Ausstellung ist nicht groß und keine Kriegsberichterstattung – und dennoch lässt sie den Betrachter an einer tiefberührenden Verdichtung von Bürgerkrieg teilnehmen. Wir sehen Bilder, die wir in den Medien nie zu Gesicht bekamen: Bürgerkrieg im Nahbereich: der verzweifelte Versuch so etwas wie Alltag und Alltägliches fest zu halten – dazwischen die Videosequenzen mit den Freunden auf der Flucht. Genau dahin lenkt uns Hayyan´s Blick und hier können wir uns den Ereignissen in Deir Ezzor im Osten Syriens nicht länger entziehen.

Ann Christine Jansson hat Hayyan bei seiner Odyssee durch die deutsche Bürokratie begleitet. Auch hier Begegnung im Nahbereich – wir spüren die Sorge eines jungen Mannes um Zukunft.

 

Forgotten city Filmmuseum invitation low

Formenti flopt – und das gleich bei der Eröffnung von maerz musik 2016.

März 12, 2016 by · Leave a Comment
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Nostalgische Erinnerung trieb mich an: Formenti´s Mammut-Konzert-Performance „nowhere“ 2012 in der provisorischen Architektur, dem Mobile House, von Kyohei Sakaguchi gleich vor dem Haus der Berliner Festspiele. Eine gläserne Architektur aus recycelten alten Fenstern. Formenti hatte sich hier eingerichtet mit einem Flügel und Noten. Auf dem Boden ein paar Matratzen. Man kam und blieb und hörte ihm zu. Man kam wieder und hörte zu. Wieder und wieder. Eintauchen in eine andere Zeit. Nur Musik. Und der Raum. Keine Worte. Intimität pur. Drei Wochen lang, jeden Tag. Das war mir damals zu kurz.

Gestern richtete sich Formenti auf der großen Bühne im Haus der Festspiele mit seinem Flügel ein, „time to gather“, so der Titel seiner Performance. Dazu ein paar Matratzen, Sofas und Sessel auf der Bühne. Ein hilfloser Versuch an jene Intimität des Mobile House von 2012 anzuknüpfen. Mir schwante schon Schreckliches. Völlig unvermittelt fängt er plötzlich an zu spielen – zwei Stücke. Ein ständiges Kommen und Gehen. Dann bricht Formenti ab und versucht sich als Moderator seiner eigenen Show, gibt dem Publikum Regieanweisungen in Kindergärtner-Manier. Die meisten stehen tatsächlich brav auf und holen sich noch schnell ein Getränk. Dann gibt es wieder ein Stück. Dann wieder Abbruch und mehr mangelhafte Moderation. Zeit vergeht und wird zur Tortur und das für 25 € Eintritt! Auch ich breche ab. Was für ein Flop. Schade.

P.S. Nach dem Flop mit den Freundinnen im Brel – wir genießen unsere Cocktails und den wunderbaren Klavierspieler, der uns mit Jazz-Klassikern und französischen Chansons auf´s allerbeste unterhält! Zum Schluss: viel Applaus für den unbekannten Klavierspieler!

das mobile house von Kyohei Sakaguchi, 2012

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Die Schlauen FüchsInnen: Sharon Kivland, Laurie Schwartz und Anna Clementi

Januar 11, 2016 by · Leave a Comment
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Sharon Kivland: The Natural Forms, Part II//The Readers. The Foxes. The Tracts. Some Coquetteries

Galerie Nord/Kunstverein Tiergarten, Turmst. 75, 10551 Berlin//noch bis zum 23.1.2016

 

Was wäre die Kunst ohne ihren (Material- und Objekt-)-Fetischismus? Es gäbe kein Begehren.

Sharon Kivland gibt uns in ihrer Ausstellung//Installation eine Lektion in Ökonomie, Geschichte und Geschlechterzuweisung. Gleichwohl keine anderen Machos als Marx und Freud ihr dabei Pate stehen, gelingt es Sharon hier dem Ausstellungsbesucher eine multimediale, sinnlich – erotisch-ironische – absolut intelligente – geradezu plastisch-essayistische Lektion auf Augenhöhe  zu erteilen, in dem der Ausstellungsbesucher zwangsläufig zum Komplizen wird:

Die serielle Anordnung ausgestopfter FüchsInnen, die die lachsrosafarbenen, seidenen Negligées der Damen ganz vorsichtig, fast zärtlich, im Maul tragen, stehen den Abziehbildern von Mannequins der 50er gegenüber und führen uns (ein) in den nächsten Raum: hier ist eine lange Tafel gedeckt mit Traktaten zum Warenfetisch von Marx, in denen die Frauen eine zentrale Rolle als ebensolche einnehmen, ebenso wie in Freud´s Text „zum Kastrationsschreck der Knaben“. Fein sind all´diese Texte zusammen gebunden mit Seiden-Bändchen (die wie Strumpfbänder oder ein Kasten Pralinés geöffnet werden wollen) im Verbund mit den Dernier Cris aus den „Cahiers du Mode“. Zu jedem Gedeck aus Traktaten fehlt hier zwar das Tafelsilber in Form eines  Sezierbestecks – aber wir spüren das die Forensikerin Kivland hier bereits ganze Arbeit getan hat – und sich metaphorisch längst eine der roten phrygischen Mützen aufgesetzt hat, die wie erleuchtende Kerzenhalter in der Mitte der langen Tafel aufgereiht sind. Spätestens hier setzt die Komplizenschaft ein, denn für jederman/frau ist die richtige Mützen-Größe dabei. Kivland fordert! – und hat längst eine Erosion in Sachen Geschlechterzuweisung ausgelöst. Die ausgestopften Wiesel auf den „Beistelltischchen“ der langen Tafel haben ihre roten Mützchen längst auf und gleich „Leseratten“ studieren sie mit dem Vergrößerungsglas in den Pfötchen in den berühmten, blauen Bänden und scheinen vor den diskreditierenden Inhalten zu warnen, gelten sie doch als Krafttiere, die aus beengenden Situationen befreien können.

Laurie Schwartz ihres Zeichens Komponistin und Kuratorin von Itinerant Interludes (siehe blog Juni 2015), und mit der Reihe an diesem Abend Gast im Kunstverein Tiergarten, ließ sich von Kivlands Konzept inspirieren und komponierte für Anna Clementi „Coquetteries“ – eine gestisch-vokale Komposition, die von Anna Clementi wie ein „Tableau Vivant“  in Klivlands Installation umgesetzt wurde: absolut virtuos, mal rezitierend, mal singend, mal perkussiv durch den Raum stöckelnd in knallrotem Morgenmantel, mal hysterisch schreiend und dann wieder ganz zärtlich im Verbund mit den schlauen FüchsInnen. Die Bärte von Marx und Freud sind spätestens seit dieser Uraufführung ab!!! Und aller Fetisch gerät bestenfalls zum ironischen Zitat und  zur subtilen Entlarvung männlicher Phantasien. Vor meinem geistigen Auge begehre ich auf Annas Kopf auch eine der roten phrygischen Mützen zu sehen und wie sich im Kanon ihrer stilisierten Gesten die erhobene Faust der Internationalen ballt, um dann frech und koquett zum Stinkefinger zu mutieren. Dass die Kuratorin Laurie Schwartz sich an diesem Abend selbst kuratierte möge ihr angesichts dieser genialen Synergie verziehen werden. Stürmischer Applaus!! und die drei Ladies very amused.

füchse in pose

 

 

tafel

 

anna pose

ITINERANT INTERLUDES

Juni 22, 2015 by · Leave a Comment
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Laurie Schwartz, amerikanische Komponistin seit vielen Jahren in Berlin lebend, hatte eine wunderbare Idee mit „Itinerant Interludes“ – bildende Kunst und zeitgenössische Musik treten (endlich mal wieder!) in einen Dialog. Mit Unterstützung der Initiative Neue Musik kuratiert sie in lockeren Abständen ausgewählte performative Stücke in ausgewählten Galerien mit exzellenten Musikern.

Am 17. Juni wurden abends gegen 20h die „Wechselstuben“ von Michael Beutler bespielt. Beutler´s Installationen, auch als „Archi-Sculpture“ bekannt, fügen sich hier völlig organisch in die kleine Grünfläche vis-a-vis der Volksbühne, ganz so als hätten diese Wechselstuben immer schon hier gestanden. Von weitem könnte man annehmen, es handele sich um Glasbausteine, aber bei näherem Betrachten erweisen sich die Wechselstuben als fragiles urbanes Mahnmal: Beutler benutzt Eisengitter vom Bau und verklebt diese mit Plastikfolien, weiss übertüncht, am oberen Ende sind diese scheinbar mobilen Wände nur mit Stricken verknotet. Einzig der Boden, ein Podest aus weiss gestrichenen Holzbohlen, ist eine solide Basis. Mehrere eingangsartige Bereiche verjüngen sich und verstellen den Blick – dahinter können wir ein Stück Niemandsland mitten in der Stadt  vermuten. Diese kleinen, vermeintlichen Eingans-Bereiche nutzt der international gefragte Gitarren- und Banjo-Spieler Seth Josel: an diesem Abend spielt er uns „Pete Seeger in Monte Carlo“, eine Komposition von John P. Hastings, die sich in fünf Abschnitte gliedert – so wandert Josel mit seinem Banjo und taucht stets in einer neuen Wechselstube auf. Sein abstraktes Spiel ist absolut konzentriert und erfährt im Laufe des Konzerts eine wunderbare Vermischung mit den Klängen einer Gypsy-Band, die vom Parkplatz neben der Volksbühne herüber wehen, und dann in den Wechselstuben zu verschwinden scheinen.

viva FLUXUS

April 2, 2015 by · Leave a Comment
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Deutschlandfunk

http://www.deutschlandfunk.de/viva-fluxus-mein-leben-mit-vostell.1247.de.html?dram:article_id=312551

Freitag, 10.04.2015, 20:10 Uhr

VIVA FLUXUS   Mein Leben mit Vostell

Von Rilo Chmielorz

40 Jahre lang war Mercedes Guardado de Vostell die Frau an der Seite von Wolf Vostell, des wohl bekanntesten Fluxus-Künstlers, der diese Bewegung Anfang der 60er-Jahre mitbegründet hat. Fluxus wollte die Grenze zwischen Kunst und Leben aufheben. Alles sollte fließen: KUNST=LEBEN=KUNST.

Das Publikum wurde zum Protagonisten der Happenings. Man wohnte im Atelier, und auch im Privaten wurden die Grenzen fließend. Als sich Mercedes und Wolf 1958 in Guadalupe kennenlernten, war Wolf ein unbekannter Maler und Mercedes eine junge Lehrerin, die gerade zu unterrichten begonnen hatte. Hals über Kopf folgte sie ihm nach Köln.

Noch heute spricht Mercedes von ihm als „Vostell“ und nennt ihn weder beim Vornamen noch „meinen Mann“. Sie war Muse, Mutter, Modell, engste Mitarbeiterin, Museumsgründerin, Familienunternehmerin. Obwohl inzwischen schon 81 Jahre alt, ist sie immer noch die künstlerische Direktorin des Museo Vostell Malpartida und hält das bewegte Erbe lebendig. Viva Mercedes! Viva Fluxus!

 

 

zwei Madrileños in Berlin

April 2, 2015 by · Leave a Comment
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kulturradio rbb
Nuria und Daniel auf dem Balkon; Foto: privat

Mi 15.10.2014 22:04 – 23:00 Uhr

FEATURE

Nuria und Daniel, zwei Madrileños in Berlin

Von Rilo Chmielorz

Nuria und Daniel sind zusammen mit Gus, ihrem Hund, nach Berlin gekommen. Daniel ist 38, Nuria 34. Er ist promovierter Mathematiker, sie hat schon vor vielen Jahren ihr Jura-Studium abgebrochen. In Madrid gab es keine Arbeit mehr. Die Entscheidung, die krisengebeutelte Heimat zu verlassen, war nicht einfach, denn die spanischen Familienbande sind eng.

In Deutschland hofft das Paar, seine Zukunft noch einmal neu gestalten zu können. Die Wahl fällt auf Berlin, nicht nur weil hier eine alte Freundin von Daniel wohnt, sondern auch weil Berlin Freiheit verheißt. Der Familienzwang fällt weg. Wie gehen die beiden damit um? Was werden sie innerhalb eines Jahres in Berlin erreichen?

Regie: der Autor
Produktion: rbb / DLF 2014
– Ursendung –

komponieren auf Augenhöhe

April 2, 2015 by · Leave a Comment
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the drones – so lautet der Titel der Komposition von Laurie Schwartz, ein Stück für Cello und Sprach-Samples, das sie 2015 für die Cellistin Ulrike Brand geschrieben hat. Uraufgeführt haben sie das Stück beide zusammen gewissermaßen als Dialog auf Augenhöhe am 17. Februar in der Reihe „Unerhörte Musik“ im BKA in Berlin-Kreuzberg.

Im Vorfeld hatte Laurie Gespräche mit Ulrike aufgezeichnet über die Musik, das Leben und das Cello. Daraus hat Laurie eine Vielzahl kurzer Samples editiert. Die Partitur für Cello ist strukturell ebenfalls wie „gesamplet“ – jeweils kürzere Phrasen. Beide Akteurinnen haben die freie Wahl sich zu entscheiden, was gespielt bzw. an Samples zu gespielt wird. So ergibt sich ein feinsinniger Dialog aus dem musikalischen Material, gleichwohl er durch Zufall bestimmt ist. Ein Stück ästhetischer Indifferenz vom feinsten, der uns im Hintergrund („the drones“) einen wunderbaren Meta-Diskurs über Musik als Seinszustand bietet, während das Cello uns trägt. Über gute sechs Minuten wurden wir Zeuge einer großen musikalischen Intimität.

jakarta jam, Feature von Rilo Chmielorz

April 20, 2014 by · Leave a Comment
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SWR2 Feature am Feiertag

Sendung am Montag, 21.4. | 15.05 Uhr | SWR2

Indonesiens Hauptstadt Jakarta ist die Boomtown par excellence in Südostasien: Wolkenkratzer schiessen wie überdimensionierte Pilze aus dem Boden; ein Drittel des Wirtschaftswachstums wird hier erarbeitet und die Durchschnittsgehälter sind etwa viermal so hoch wie im Rest des Landes. Wirtschaftliche und soziale Beschleunigung könnten kaum schneller sein. Und dennoch scheint es so, als würde sich diese rasante Beschleunigung hier selbst in den Stillstand versetzen. Die Mega-City droht an ihrem „traffic-jam“ zu ersticken: für 2014 ist bereits der totale Kollaps hoch gerechnet. 30 Millionen Menschen im Grossraum Jakarta fahren täglich 40 Millionen mal von A nach B und wieder zurück. Das bedeutet täglich zwischen vier und sechs Stunden im Auto, auf dem Moped oder im Bus, Jakartas einzigem öffentlichen Verkehrsmittel. Der Verkehr zieht sich wie ein zäher Lindwurm in Zeitlupe von Norden nach Süden und von Osten nach Westen.

 

totenkopf

tiger

 

palaver

vermummt

 

„Es drängt sich alles zur Landschaft …“

April 6, 2014 by · Leave a Comment
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Eine Mammutschau im Museum für bildende Kunst in Leipzig (noch bis zum 22.6.2014): Kleine Landschaften, mittlere Landschaftsformate und Riesenschinken. Allein die Masse macht es nicht: haftet doch der Mehrzahl dieser wuchtigen „Landschafts-Stilleben“ hinter fingerdickem Firnis etwas kaltes Artifizielles an. Es könnten Vorlagen für historische Bühnenprospekte sein, die durch Lichteffekte möglicherweise auf der Bühne dann doch zu einem Minimum an Tiefe gereichen. Die dargestellten Menschen wirken wie aufgesetzte Playmobil-Männchen. Ich empfinde diese Show als körperlos-protestantisch.

Das anschließende Konzert in der altehrwürdigen (protestantischen)Thomas-Kirche verstärkt die Empfindung: mit großer Präzision singt der Chor die Motetten, aber ich bleibe unberührt, allein zurück: auch die Musik spielt sich wie hinter fingerdicker Firnis ab. Bin vielleicht selbst nur Playmobil-Figur. Plötzlich verspüre ich Heimweh nach rheinischem Katholizismus.

MdbK_Landschaft_HP_Teaser

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